IMMISSIONSPROGNOSE FÜR DEN BAU DES WASSERKRAFTWERKS JUDENBURG - FEINSTAUB (PM10) UND STICKSTOFFDIOXID (NO2)



Die Stadtwerke Judenburg AG beabsichtigt, auf einem freiem Gende, im Gebiet der Stadtgemeinde Judenburg, ein Wasserkraftwerk zu errichten und dieses ganzjährig zu betreiben. Dabei soll im Vorfeld die bestehende Kraftwerksanlage abgetragen und im Anschluss durch eine neue ersetzt werden.

Beim Umschlagen, Brechen und Sortieren der Materialien entsteht Staub, der ggf. die nächstgelegenen Anwohner belästigen könnte. Weiters kommt es durch den Betrieb diverser Baumaschinen zu einer Emission von Stickstoffdioxiden.


Durch Prognoserechnungen soll geklärt werden, ob es Belästigungen geben kann, bzw. ob die Zusatzbelastung von Relevanz ist.



Erstellung einer Windpotentialanalyse für die gesamte Steiermark für eine nachfolgende Modellierung der Aufwindsituation in der Steiermark


  1. Aufgabenstellung

    In der Steiermark (Österreich) ist die Erfassung von herbstlichen Zugrouten von Greifvögeln zu untersuchen. Die Ziviltechnikkanzlei Kofler Umweltmanagement wurde dazu beauftragt, nach den Vorgaben einer Ausschreibung diese zu ermitteln.




  2. Vorgehensweise

    Erstellung der CFD-Simulation: Die mathematische Beschreibung der Strömung in komplexem Gelände beruht auf nichtlinearen Differentialgleichungen (Reynolds Averaged Navier Stokes-Gleichungen). Die Gleichungen müssen vereinfacht werden, um sie lösen zu können. Eine Möglichkeit dazu stellen so genannte CFD (Computational Fluid Dynamics) Modelle dar, die nichtlineare Ansätze zur Beschreibung der Strömungsverhältnisse nutzen. Die Lösung der Gleichungen erfolgt in diesen Modellen iterativ. CFD-Modelle sind daher rechenzeitintensiv, ermöglichen aber eine relativ genaue Beschreibung der Strömungsverhältnisse in komplexem Gelände. Die Methode selbst ist für den inneralpinen Bereich erprobt und wird seit der Erstellung einer flächendeckenden Windkarte im Jahr 2012 für die Schweiz stetig weiter entwickelt. (Windatlas Schweiz siehe: http://wind-data.ch/windkarte/).

    Als Eingangsdaten für die Modellierung werden Messwerte aus Windmessstationen des Lawinenwarndienstes Steiermark sowie von Luftgütestationen des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung (A15 Energie, Wohnbau. Technik | Referat Luftreinhaltung) herangezogen.

     
     Windgeschwindigkeit 70 Meter über Grund im Jahresmittel (Voransicht)



     Windgeschwindigkeit 70 Meter über Grund im Jahresmittel (Detail-Voransicht)






KLIMAERHEBUNGEN ZU KLIMATOLOGISCHEN BEDINGUNGEN FÜR BESCHNEIUNGSMÖGLICHKEITEN AM SCHÖCKL



Durch Analyse der in der Nähe des Stubenberghauses liegenden Messstation der ZAMG sowie weiteren Eingangsparametern von angrenzenden meteorologischen Klimastationen soll geklärt werden, ob und in welchem zeitlichen Ausmaß der Betrieb der Liftanlage sowie einer Beschneiungsanlage möglich sind.


UVE: Strömungsmessung St. Veit an der Glan


Montage von zwei Stationen zur Bestimmung der Strömungsverhältnisse im Rahmen einer UVE.
Messdauer >3 Monate. Simulation mittels Windsim CFD.





Kaltluftproduktion in Doline Gosau

Teilmessung der Kaltluftproduktion im Zuge eines Gutachtens zur Klimaerhebungen zur Erlangung des staatlich anerkannten Prädikats „Luftkurort“

Strömungsmessung Leoben

Aufbau von zwei Stationen nahe Leoben als Grundlage für eine CFD-Simulation

Strömungsmessung Mariatrost (Graz)

Aufbau einer Wetterstation für eine Windmessung. Auftraggeber: Umweltbundesamt
Station: Solarbetriebene, geeichte Station mit US Sensoren.

ECR Energy City Graz - Reininghaus

Projektmitarbeit und CFD-Analyse für Klimastudie am Standort Graz Reininghaus!

Nähere Infos unter:


http://lamp3.tugraz.at/~ecr/

http://www.hausderzukunft.at/results.html/id5854

Kleinwasserkraftwerk an der Pongauer Taurach

Untersuchung des Mikroklimas im Bachbereich an 4 verschiedenen Standorten.

Probeaufbau Wettermast 10m

70/35mm Alurohr samt Abspannung.  Bestellbar bei uns. Steht ab Oktober in Stuhleck.

CFD-Simulation für Gebäudeaerodynamik


Erste Tests für die "Computational fluid dynamics"-Simulation eines Kunden. Messungen der tatsächlichen Windgeschwindigkeit finden parallel statt und fließen in die Simulation ein